Wildkräuter kennen lernen…

Was sind überhaupt Wildkräuter? Es sind Pflanzen, die in der jeweiligen Gegend heimisch sind und nicht gezüchtet wurden. Oft werden Wildkräuter in der Literatur auch gleich als essbare Pflanzen beschrieben, wobei ich das etwas irreführend finde. Viele Wildkräuter, auch Unkräuter oder Beikräuter genannt, kann man tatsächlich essen, viel mehr als ich je gedacht habe, aber einige sind auch nicht genießbar oder sogar giftig. Wenn man beginnt, sich mit dem Thema Wild- und dann auch Heilkräuter zu beschäftigen, wird man sensibilisiert, die Pflanzen in der eigenen direkten Umgebung genauer anzuschauen. Falls ihr einen Garten habet, schaut doch einfach mal, was da so wächst. Oder zupft ihr alles, was ihr nicht persönlich gepflanzt habt, sofort raus? (das war bei mir so!) Das solltet ihr künftig einfach mal lassen und bald werdet ihr staunen, was da so alles sprießt. Dann schließt sich aber gleich die Frage an, wie erkenne ich das, was da bei mir wächst? Tja, das ist ja das Problem. Am besten wäre es natürlich, wenn man immer jemanden im Hause hätte, den man befragen könnte… Oder eine Erkennungs-App… oder geeignete Bücher… oder oder oder.

Zu der App: Es gibt eine, sie heißt PlantNet. Ich habe sie getestet, sie hat auch wirklich einige Pflanzen in meinem Garten erkannt.

Bücher: Oh ja, es gibt unzählige… Ich denke, jeder, der beginnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, wird sich diverse Bücher kaufen oder ausleihen. Auf meiner Seite „Literatur“ findet ihr die Bücher, die ich nutze. Wenn ich dazu komme, werde ich auch noch kurz beschreiben, was mir an meinen Büchern gut gefällt.

Wildkräuterführungen sind ein guter Einstieg in das Thema. Nur habe ich da die Erfahrung gemacht, dass diese zwar sehr spannend sind, aber man sich leider nur so wenig merken kann.

Mein Tipp ist es daher, einfach mal anzufangen, mit offenen Augen durch den Garten oder die direkte Umgebung zu gehen: Welche Wildkräuter/Unkräuter kenne ich schon? Löwenzahn, Gänseblümchen, Brennessel doch bestimmt! Das ist doch schon mal prima. Und dann gilt es dran zu bleiben, nicht zu viel zu wollen und nach und nach kommt immer mal eine Pflanze dazu. Ich kenne auch noch nicht wirklich viele Pflanzen, aber es werden laufend mehr 😉

 

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