Tee – heiß oder kalt?

Tees sind wohl die häufigste Zubereitung aus Heilkräutern. Man kann sie sowohl mit frischen oder getrockneten Kräutern, Früchten als auch mit Rinden und Wurzeln zubereiten.

Das Wasser löst die Inhaltsstoffe aus den Pflanzen. Je nach Pflanze (auch Droge genannt) wird der Tee unterschiedlich zubereitet:

Am häufigsten wird heißes/kochendes Wasser auf die Droge gegossen und je nach Inhaltsstoffen oder Mischung muss der Tee unterschiedlich lang ziehen, meistens 5 bis 10 Minuten. Das nennt man Infus.

Außerdem gibt es noch den Kaltwasserauszug (Mazerat): 1 TL gut zerkleinerte Pflanzen in 1 Tasse kaltes Wasser legen und 1-5 Stunden ziehen lassen (gelegentlich Umrühren). Der Mazerat wird bei Drogen mit Schleimstoffen (z.B. Malve, Eibisch) angewendet, siehe Foto. Kalt ausgezogener Malventee sieht künstlich aus, oder? Er schmeckt aber nicht so „blau“ wie er aussieht 😉 und wird zum Beispiel bei Heuschnupfen empfohlen.

Eine Abkochung, Dekokt, bereitet man in der Regel aus Wurzeln und Rinden oder aus Drogen mit schwer löslichen Bestandteilen: 1 TL getrocknete Pflanze im Mörser zerkleinern, mit 1 Tasse kaltem Wasser ansetzen, zum Sieden bringen, 5-30 Minuten kochen, kurz stehen lassen, dann abfiltrieren.

Dann gibt es noch kombinierte Methoden von den beschriebenen Zubereitungsmöglichkeiten.

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