Gerbstoffe

Nach den Saponinen (Seifenstoffen) und Bitterstoffen möchte ich euch heute kurz die Gerbstoffe vorstellen.

Kennt ihr das Gefühl im Mund, wenn ihr euren schwarzen Tee zu lange habt ziehen lassen? Ja? Dann wisst ihr wie Gerbstoffe wirken. Die Haut zieht sich zusammen und die Zunge fühlt sich komisch an.

Gerbstoffe werden die Substanzen genannt, die sich in Rinden, im Holz oder in anderen Teilen von gewissen Pflanzen finden und die Fähigkeit haben, sich mit den Proteinen der tierischen Haut zu verbinden und Leder zu bilden. Sie wirken zusammenziehend, austrocknend und entzündungshemmend, sie stillen oberflächliche Blutungen und fördern die Wundheilung. Das verdichtete Haut- und Schleimhautgewebe ist dann besser vor Viren und Pilzen geschützt. Innerlich wendet man gerbstoffhaltige Pflanzen z.B. bei Durchfällen an. Äußerlich bei nässenden Wunden, Allergien und Juckreiz. Bei Halsentzündungen wird das Gurgeln mit z.B. Salbei empfohlen.

Starke gerbstoffhaltige Pflanzen sind Eichenrinde, Gänsefingerkraut, Gundelrebe, Heidelbeere, Frauenmantel, Blutwurzwurzel, Galläpfel, Salbei, Walnuss und Ruprechtskraut

Nicht anwenden bei Verstopfung und trockenen Ekzemen. Keine Daueranwendung!

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