Bärlauch

Name – Botanischer Name Familie
Bärlauch  – Allium ursinum L. Lauchgewächse – Alliaceae

Wichtigste Inhaltsstoffe Ernte
Ätherische Öle

Flavonoide

Mineralstoffe und Spurenelemente

Vitamin C, B1 und B2

Bärlauch muss frisch verwendet werden, weil er beim Trocknen seine Wirksamkeit verliert.

Zur Verwendung kommen die Blätter, die Knospen, die Blüten und die Zwiebel

Wirkweise Anwendung
Das ganze Kraut wird arzneilich verwendet. Bärlauch hilft aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften bei Magen- und Darmstörungen, senkt den Blutdruck, den zu hohen Cholesterinspiegel, wirkt Gefäßverkalkung entgegen und ist daher ein Mittel zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall. Darüber hinaus wirkt Bärlauch blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, Stoffwechsel anregend und allgemein stärkend. Blätter: Pesto, Kräuterquark, Brotbelag, Kräuterbutter, Kräuterkäse, Sauce, Gemüse Salat

Blütenknospen und Blüten: wie Antipasti in Öl, Essig oder Salzlake eingelegt. Die Blüten nutzt man auch als essbare Dekoration.

Samen: Im Juni geernteten noch grünen runden Samen lassen sich wie grüner Pfeffer verwenden. Ausgereifte Samen nutzt man als pfeffriges Trockengewürz.

Zwiebel: Nachdem sich die Blätter der Pflanze zersetzt haben, kann man die 20 cm tiefen Zwiebeln einlegen oder als scharfes Speisegewürz verwenden.

 

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