Mit Pflanzen färben – Misserfolge und Verbesserungsbedarf

Nicht verpassen möchte ich, euch zu berichten, was bei meinen Färbeversuchen mit Pflanzen nicht so gut gelaufen ist bzw. wo Verbesserungsbedarf besteht.

Schimmel

Auf dem obigen Beitragsbild seht ihr, was passiert, wenn man die Färbeflotte aufheben will und nicht in den Kühlschrank stellt. Es entsteht sehr schnell Schimmel… Wie gut, dass es keine Geruchsbilder gibt. Den Geruch beim Deckelöffnen des Rotkraut-Glases…

Malveblüten

Das Färben mit Blüten ist eher schwierig, besonders mit solchen, die das Erwärmen nicht so gut vertragen. Hierzu zählt ganz eindeutig die Malve, schaut selbst: Auf dem linken Bild habe ich die Blüten frisch ins Wasser gegeben, auf dem rechten Bild ist die Farbe kurz nach dem Aufkochen komplett verschwunden.

Temperatur

In der Literatur  wird oft angegeben, dass das Färbegut ca. 1 Stunde bei gleichbleibender Temperatur von 80 Grad Celsius in der Färbeflotte liegen soll. Das ist bei einem Gasherd leider nicht machbar, selbst bei der allerkleinsten Stufe.

Topfgröße

Beim Färben von Stoff oder Wolle ist es sehr wichtig, dass das Färbegut ganz locker in der Färbeflotte liegt, sonst ist das Färbeergebnis sehr ungleichmäßig und fleckig. Hierzu benötigt ihr möglichst große (Edelstahl-) Töpfe. Und da diese im Anschluss nicht mehr zum Kochen geeignet sind, solltet ihr vorher mal rumfragen, wer große Töpfe (auch rostige sind sehr gut) abzugeben hat.

Geruch und Flecken

Beim Färben (beispielsweise) mit Brennessel oder mit Krappwurzeln sollte möglichst im Freien stattfinden, da doch sehr unangenehme Gerüche oder beim Färben sehr schlecht entfernbare Flecken entstehen können.

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