Löwenzahn

Name – Botanischer Name Familie
Löwenzahn – Taraxacum officinale                      Korbblütler – Astraceae

Wichtigste Inhaltsstoffe Ernte
Bitterstoffe (Wurzel im Frühjahr bitterstoffreich, im Herbst bitterstoffarm, dafür 40 % Inulin), Triterpene, Phytosterole, Flavonoide, Karotinoide, Vitamine, Mineralstoffe, Schleimstoffe, Cholin, Inulin Blätter und Blüten im Frühling;

Wurzel im Frühling oder Frühherbst

Wirkweise / Anwendung Botanik
Leber- / Galle – Pflanze. Das ganze Kraut wird arzneilich verwendet, galle- und harntreibende Wirkung appetitanregend, steigert die Magensaftsekretion und wirkt verdauungsfördernd, regt den Stoffwechsel an, wirkt krampflösend und entzündungshemmend

 

Nebenwirkungen: eventuell Reizung der Magenschleimhaut (aufgrund der Bitterstoffe)

Kontraindikation: nicht anwenden bei Verschluss oder Entzündung der Gallenwege und bei Darmverschluss

Wiesen und Wegränder

 

Blätter in grundständiger Rosette, je nach Standort mehr oder weniger scharf gesägt, 10 – 30 cm hoher, runder, hohler Stängel, gelbe Zungenblüten in einem großen einzelnen Körbchen, zur Samenreife entsteht die Pusteblume

Zubereitung Sonstiges
innerlich

Tee: 1 – 2 TL Blätter mit Wurzel mit einer Tasse Wasser kurz aufkochen, nach 10 Minuten abgießen, 4-6 Wochen als Kur 3 x täglich (einschleichen)

Löwenzahnfrischsaft, Apéritif aus Löwenzahnblüten, Löwenzahnwurzel als Kaffee-Ersatz, Löwenzahnblüten-Gelee / Holn, Löwenzahnsalat

Im Frühling täglich bis zu fünf Stängel im Vorbeigehen pflücken und essen.

 

Kommission E: Positivmonografie

 

 

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