Ätherische Öle

Ätherische Öle sind sehr wichtige Inhaltsstoffe von Wild- und Heilpflanzen. Meist haben Pflanzen mit hohem Gehalt an diesen Inhaltsstoffen einen intensiven, meist angenehmem Duft und werden entsprechend oft als Gewürz oder Aromastoff eingesetzt. Sie sind gut löslich in fettem Öl, in Milch, Sahne, Honig, Alkohol oder Salz, aber schlecht wasserlöslich. Ätherische Öle sind aus einer Vielzahl von Komponenten zusammengesetzt.

Ätherische Öle werden in den Öldrüsen gebildet und im Pflanzengewebe abgespeichert. Sie befinden sich in den Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Harzen, Wurzeln, Rinden und im Holz.

Sie wirken sehr direkt und stark auf den Organismus und können über die Nase, Haut, Schleimhäute, Magen und Darm oder die Lunge aufgenommen werden. In der Regel sind sie nach 30 bis 60 Minuten im Blut und in der Atemluft nachweisbar.

Häufig enthalten junge Pflanzen mehr ätherisches Öl als ältere und die Pflanzen sollten an einem sonnigen Tag geerntet werden. Besonders viele Pflanzen mit hohem Ölgehalt finden wir in der Familie der Lippen-, Dolden- und Korbblütler.

Hauptwirkungen: auswurffördernd, beruhigend, entzündungshemmend, keimhemmend, durchblutungsfördernd, harntreibend, blähungshemmend, krampflösend und menstruationsfördernd

Wichtig: Es ist keine Daueranwendung angezeigt. Für Babys und Kleinkinder sind ätherische Öle tabu. Vorsicht in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Typische Pflanzen sind: Anis, Beifuß, Engelwurz, Fenchel, Fichte/Tanne, Holunder, Kamille, Lavendel, Melisse, Rose, Rosmarin, Schafgarbe, Thymian, Wacholder, Wermut, Wiesen-Bärenklau, Zitrone, Zeder, Minze

Im nächsten Beitrag gibt es noch einen Bericht über eine Pflanze mit hohem Gehalt an ätherischen Ölen, die hier noch nicht genannt ist…

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