Johanniskrautöl – Rotöl

Johanniskraut ist ein sehr wichtiges Heilkraut, welches das ganze Jahr gebraucht wird. Das Johanniskrautöl, auch Rotöl genannt, wird innerlich und äußerlich genutzt. In der Literatur wird es auch sogar mal als „Zauberöl“ bezeichnet. Es kann Schmerzen aller Art lindern: Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, Verspannungen, Verstauchungen, Prellungen, Hexenschuss, Gürtelroseschmerzen, Vebrennungen, Sonnenbrand. Johanniskraut darf auch auf offene Wunden gegeben werden. Gut einsetzen kann man das Öl auch bei der Narbenpflege. Innerlich wird das Johanniskrautöl bei Magen-Darm-Infekten empfohlen, es beruhigt die Schleimhäute (tgl. 1 TL).

Rotöl

Das Johanniskraut sollte an einem trockenen Tag geerntet werden. Achtet darauf, dass das Kraut an einem sonnigen Platz steht. Zerreibt ein paar Blüten zwischen den Fingern, je röter diese werden, desto mehr Wirkstoff ist enthalten.

Das kleingeschnittene Johanniskraut (Blüte + Blatt) locker in ein Glas oder eine Flasche geben und mit einem guten Öl auffüllen. Das Gefäß zuerst lediglich mit einem Tuch abdecken, damit das Schwitzwasser entweichen kann. Nach einigen Tagen das Gefäß gut verschließen und noch vier Wochen an einen sonnigen Platz stellen. Regelmäßig schütteln. Dann das  Rotöl abfiltern und in eine dunkle Flasche füllen. Schmerzende Stellen mit unverdünntem Öl betupfen oder einreiben.

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