Beifuß

Name – Botanischer Name Familie
Beifuß – Artemisa vulgaris Korbblütengewächse – Asteraceae

Wichtigste Inhaltsstoffe / Ernte
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine, ätherische Öle Kraut von Juli bis September

Wurzeln im November

Wirkweise / Anwendung Botanik
Beifuß war früher eine sehr wichtige Heilpflanze. Als Tee zum Entspannen, lindert er Nervosität und Schlaflosigkeit. Weiterhin wird er in der Frauenheilkunde eingesetzt (z.B. schwache und/oder schmerzhafte Periode, entkrampfend), appetitanregend, hilft bei Blähungen

Kontraindikation: nicht in der Schwangerschaft einsetzen, da die Gefahr der Fehlgeburt besteht. Nicht anwenden bei Allergie gegen Korbblütler und bei Bluthochdruck.

100 – 150 cm hohe Pflanze, fester, aufrechter Stängel mit ausgebreiteten Seitenästen, Stängel oft braunrot gefärbt. Blattunterseite weißfilzig, behaart, oberseits kahl und dunkelgrün, einfach und doppelt gefiedert, spitz zulaufend, Blüten unscheinbar.

Nährstoffreiche Krautfluren

Zubereitung Sonstiges
äußerlich: Fußbad, Tinktur oder als Öl bei müden, kalten, geschwollenen Füßen oder bei Muskelkater und Verspannung

innerlich: Tee: ½ TL Kraut mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 3 Min ziehen lassen.

Beifuß passt gut zu Fleischgerichten

 

Die Räucherung (z.B. Gebundene Räucherstäbchen) wirkt entspannend, wärmend und beruhigend auf die Nerven. Er gibt Energie und stärkt die Lebenskraft.

Kommission E: Negativmonografie

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