Weißdorn

Name – Botanischer Name Familie
Weißdorn – Crataegus L.

Crataegus monogyna L. = eingriffliger W.

Crataegus laevigata L. = zweigriffliger W.

Rosengewächse – Rosaceae

Wichtigste Inhaltsstoffe Ernte
Flavonoide (Procyanidine, Hyperosid und Rutosid), biogene Amine

Die Blüten enthalten bis zu 0,15 % ätherisches Öl

Kraut: zum Zeitpunkt der Vollblüte von April bis Mai

Früchte: Ernte im September/Oktober

Wirkweise Botanik
Weißdorn ist kein stark, schnell wirksames Herzmedikament, sondern unterstützt das Herz in allen Phasen erst nach längerfristigem Gebrauch.

gefäßerweiternd, durchblutungsfördernd,

Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Herzens und somit Steigerung der Herztätigkeit = ausgleichende Wirkung auf Herztätigkeit,

Stärkung des Herzmuskels,

Rhythmisierung des Herzschlages,

blutdrucksenkend und -hebend = Blutdruckausgleich.

keine Nebenwirkungen bekannt, kann und soll (!) über längeren Zeitraum genommen werden.

Wildstrauch wird 3 – 8 m hoch. Blätter mehr oder weniger stark gelappt, sattgrün und glänzend

Die fünf weißen Blütenblätter tragen einen oder zwei Griffel und entsprechend sind dann ein oder zwei Kerne in den kleinen apfelförmigen Früchten mit mehligem Fruchtfleisch

 

Zubereitung Sonstiges
Tee, Kraut frisch oder getrocknet, zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen, täglich 3-4 Tassen, bei Bedarf mit Honig gesüßt, mindestens 6-8 Wochen

Herzwein, Herzlikör, Herztropfen

Blüten: duften stark, kann man im Mai/Juni zu süßen Desserts verarbeiten oder mischt sie in Zucker

Früchte: Ernte im August/September, ohne Kern roh oder als Kompott, Marmelade oder Wein

Samen: geschrotet als Kaffee

Zweigrifflige Früchte lassen sich zu Ketten auffädeln und als Schutzkette verwenden.

 

Kommission E: Positivmonografie

 

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