Verwertung von Kräutern

Ich habe vor einiger Zeit meine getrockneten Kräuter neu sortiert. Zu Heilzwecken und als Tee solltest du deine Kräuter möglichst jährlich erneuern. Wurzeln und Rinden sind deutlich länger als ein Jahr haltbar. Wenn du deine Kräuter selbst sammelst, ergibt sich der Austausch ja von selbst. Die aussortierten „abgelaufenen“ Kräuter sind jedoch viel zu schade, um sie auf den Kompost zu geben. Ich verwende sie entweder zum Räuchern oder fülle Kräuterkissen damit.

In diesem Jahr habe ich erstmals größere Kissen (20 x 20 cm) genäht. Zum Thema Kräuterkissen und zur Herstellung habe ich 2018 schon einen Bericht verfasst habe. In die größeren Kissen habe ich nun neben den Kräutern auch Dinkelspelze und Zirbenholz gefüllt. Jetzt fühlt es sich an wie „richtige“ Kissen. Wenn der Gruch nachlässt, müsst ihr das Kissen einfach ein wenig zerknautschen und schon wird er wieder intensiver. Ich habe immer ein Kräuterkissen im Bett, es gibt allerdings auch Tage, da lege ich das Kissen weg, da ich das Aroma manchmal nicht mag. Welche Kräuter ich in diesem Jahr eingefüllt habe, kann ich euch gar nicht genau sagen, es waren aber viele. Ich empfehle euch allerdings Lavendel sparsam zu nutzen, da die Blüten das Aroma der anderen Kräuter zu sehr zurückdrängen.

Hier noch ein kleiner Tipp zum Füllen. Ich verwende ein kleines Stück Plastikrohr, damit geht es echt prima.

Außderdem habe ich noch zwei kleinere „Bettstroh – Kissen“ für werdende Mütter befüllt. Was es damit auf sich hat, könnt ihr in meinem Betrag „Für Mamas nach der Geburt – Frayas Kräuterkissen“ nachlesen.