Kategorie: Allgemein

Die Weisheit des Baumes

Sei wie ein Baum. Bleibe im Traum verwurzelt, der dich hierher geatmet hat. Gib dich voll und ganz den Jahreszeiten hin, lasse Veränderungen zu, den starken Wind, der den Winkel von dunkel zu hell und wieder zurück beschleunigt. Lass die Stürme kommen und gehen. Es kommt die Zeit, zu wachsen und zu erblühen, die Zeit, loszulassen und zu ruhen. Laureen de Boer

gefunden in der Zeitschrift „Natur und Heilen“ 11/2018

Habt ihr einen Lieblingsbaum?

Mein Lieblingsbaum ist eine Stieleiche (Quercus robur) und steht in Offenbach-Rumpenheim in der Schlossgartenstraße direkt am Straßenrand. Immer wenn ich an ihm vorbeifahre, egal um welche Jahreszeit, freue ich mich. Er sieht so erdverbunden und mächtig aus. Er soll schätzungsweise 300 Jahre alt sein. Ich würde mich so gerne mal mit ihm über sein Leben unterhalten… Im Jahr 2013 habe ich monatlich ein Foto von diesem tollen Baum gemacht und die Bilder als Kalender zu Weihnachten verschenkt. Im Jahr  2016 wurde er mit acht weiteren Bäumen zum Baumdenkmal erklärt und steht seitdem unter besonderem Schutz. Weiterlesen

Beinwell – Kühlpack

Bei stumpfen Verletzung wie z.B. Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüssen oder Prellung ist Beinwell das erste Mittel der Wahl (ersetzt natürlich nicht den Arztbesuch!!!). Ein frischer Beinwellbreiumschlag wird in diesem Fall auf die betroffene Körperstelle (auch über Nacht) aufgelegt. Falls keine Wurzeln zur Hand sind, können auch die Blätter aufgelegt werden. Diese sind sehr rau und müssen daher vorher mit einer Flasche oder einem Nudelholz so lange bearbeitet werden, bis der Saft austritt. Weiterlesen

Große Nächte

Die gelben Lilien und die lilanen Lupinen,

Kastanien blühn und Fliederbaum.

Spät blühn Holunder und Robinien

Und drängen weiß in unsern Traum.

Im Juni, in den großen Nächten,

Macht manches Mal ihr Duft uns wach.

Was wir an Süße da genießen,

Geht uns noch im Dezember nach.

Eva Strittmatter (1930-2011)

Maiwipferl – Sirup im Mastjahr

Die Fichten (wie viele anderen Nadelbäume) bekommen im Mai grüne Spitzen, man nennt sie auch Maiwipferl. Wenn sie noch recht klein (eher knospig) sind, schmecken sie pur sehr lecker (irgendwie zitronig). In diesem Jahr haben die Fichten ihr sogenanntes Mastjahr. Dieses Phänomen kommt in unregelmäßigen Abständen vor, die Bäume produzieren in diesen Jahren besonders viele Samen. Auf dieser Seite *klick* könnt ihr euch ein beeindruckendes Bild dazu anschauen.

Aus den Fichten- oder Tannenspitzen könnt ihr einen Sirup kochen, der gut gegen Husten hilft. Weiterlesen

Knoblauchsrauke – Giersch – Pesto

Am vergangenen Wochenende ging meine Wild- und Heilkräuterausbildung weiter und wir Frauen haben am Sonntag ein gemeinsames Mittagessen zusammenstellt.

Ich habe ein Pesto ausprobiert. Ich liebe Pesto (kennt ihr schon mein Bärlauch – Pesto – Rezept?)

Der Giersch im Garten sprießt (wie in jedem Jahr 😉 ) und die Knoblauchsrauke habe ich zuhauf im Schlosspark in Rumpenheim gefunden. Hier nun mein Rezept:

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