Kategorie: Zubereitungen

Beinwell – Kühlpack

Bei stumpfen Verletzung wie z.B. Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüssen oder Prellung ist Beinwell das erste Mittel der Wahl (ersetzt natürlich nicht den Arztbesuch!!!). Ein frischer Beinwellbreiumschlag wird in diesem Fall auf die betroffene Körperstelle (auch über Nacht) aufgelegt. Falls keine Wurzeln zur Hand sind, können auch die Blätter aufgelegt werden. Diese sind sehr rau und müssen daher vorher mit einer Flasche oder einem Nudelholz so lange bearbeitet werden, bis der Saft austritt. Weiterlesen

Frischen Beinwell verwenden!

Bei allen stumpfen Verletzungen könnt ihr sehr gut frische Beinwellwurzeln oder im Sommer auch die Blätter als Umschlage verwenden. Die Blätter sind sehr rau und können mit einem Nudelholz ausgewalkt werden, dann sind sie angenehmer auf der Haut. Die Wurzeln werden im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr ausgegraben. Wenn man die Wurzeln auseinanderbricht, hört es sich tatsächlich so an als würde ein Knochen durchbrechen. Die Wurzeln sind sehr schleimig und schmecken lecker. Probiert sie ruhig mal! Beim Waschen sollte die schwarze Hüllschicht nicht abgemacht werden. Weiterlesen

Beinwell braucht jeder Garten!

Der Beinwell (Symphytum officinale)

Diese Heilpflanze war mir bis letztes Jahr gänzlich unbekannt. Dachte ich zumindest! Erst als ich den lateinischen Namen gelesen habe, wurde mir klar, dass ich in der Vergangenheit Symphytum schon diverse Male bei Sportverletzungen, insbesondere Frakturen, als homöopathisches Mittel eingesetzt habe. Weiterlesen

Hagebuttenlikör

In Nachbars Garten haben mich die ganze Zeit so wunderschöne Hagebutten angelacht. Gestern durfte ich sie dann ernten! Im Netz habe ich dann nach Rezepten geschaut und auch einiges gefunden. Da ich aber zurzeit an einigen Projekten parallel arbeite und tatsächlich nicht die Zeit (und auch nicht die Lust) verspürte, die Kerne aus der Frucht zu pulen, habe ich mich entschieden einen Likör anzusetzen. Weiterlesen

Lebenselexier – 9 Kräuter-Tropfen

Eine Tinktur ist ein flüssiger, mit Alkohol hergestellter Auszug pflanzlicher Drogen.

Als Droge ist hier der Ausdruck einer Arzneidroge gemeint und bedeutet „Teile von Pflanzen, Pilzen, Tieren oder Mikroorganismen, die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden“.

Ich werde euch einige nützliche Tinkturen vorstellen. Laut Doris Grappendorf ist die nachfolgend aufgeführte Tinktur ein Lebenselixier. Für sie sind in diesen Tropfen die wichtigsten Heilpflanzen aus unserer Region enthalten. Klosterfrau Melissengeist und auch die sogenannten Schwedenbitterrezepte sind sogenannte Lebenselixiere. Sie enthalten immer Bitterstoffe, die dem Magen-Darm-Trakt guttun. Sie helfen nach zu fettem Essen und helfen der Verdauung auf die Sprünge. Sie helfen auch das Immunsystem zu stärken und die Darmflora aufzubauen. Äußerlich hilft die Tinktur auch bei Entzündungen, eine Lebenselixier halt… Weiterlesen

Pflanzenwasser aus dem Spaghetti-Topf

Pflanzenwässer oder auch Hydrolate sind auf dem Vormarsch. Sie waren fast in Vergessenheit geraten. Aromatische Öle sind viel bekannter und in aller Munde. Pflanzenwässer sind sozusagen ein Abfallprodukt bei der Herstellung von Aromatischen Ölen und wurden in der Vergangenheit wenig beachtet. Ihre Wirkweise ist sanfter. Bei der Wasserdampfdestillation werden Pflanzen in ein Destilliergerät gegeben. Der Dampf des erhitzten Wassers durchströmt die Pflanzen und „reißt“ die darin enthaltenen wasserlöslichen Inhaltsstoffe mit sich. Der Dampf wird abgekühlt/kondensiert und es entsteht das Pflanzenwasser oder Hydrolat. Weiterlesen

Johanniskraut – Räucherstäbchen

Die Tage sind vom Johanniskraut geprägt. Nach dem Johanniskrautöl oder Rotöl habe ich heute Johanniskraut – Räucherstäbchen gebunden. Das ist ganz einfach. Die Krautstängel (Blüte und Blätter) übereinander legen und mit einem dünnen Baumwollgarn umwickeln. Dann lasst ihr das Ganze trocknen. Die trocknen Räucherstäbchen über einer feuerfesten Schale anzünden und genießen.

Über das Räuchern habe ich bislang noch nicht so oft berichtet, das werde ich aber noch nachholen. Johanniskraut duftet als Räucherung warm, leicht frisch und fast blumig. Es öffnet den Geist, fördert Vertrauen, wirkt beruhigend und stressabbauend.

Johanniskrautöl – Rotöl

Johanniskraut ist ein sehr wichtiges Heilkraut, welches das ganze Jahr gebraucht wird. Das Johanniskrautöl, auch Rotöl genannt, wird innerlich und äußerlich genutzt. In der Literatur wird es auch sogar mal als „Zauberöl“ bezeichnet. Es kann Schmerzen aller Art lindern: Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, Verspannungen, Verstauchungen, Prellungen, Hexenschuss, Gürtelroseschmerzen, Vebrennungen, Sonnenbrand. Johanniskraut darf auch auf offene Wunden gegeben werden. Gut einsetzen kann man das Öl auch bei der Narbenpflege. Innerlich wird das Johanniskrautöl bei Magen-Darm-Infekten empfohlen, es beruhigt die Schleimhäute (tgl. 1 TL).

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2 x Falsche Kapern

Bis letztes Jahr dachte ich, beim Bärlauch seien lediglich die Blätter genießbar und diese auch nur bis die Pflanze blüht. Jetzt bin ich schlauer. Bärlauch kann man sozusagen komplett verzehren. Vor ein paar Tagen habe ich daher Bärlauchknospen geerntet. Ich habe bereits welche in Öl eingelegt, sie halten lange und ihr könnt sie einfach so essen und das Öl dann auch noch für Salat oder ähnliches nutzen.

In diesem Jahr habe ich mich an „falsche Kapern“ gewagt. Kapern deshalb, da diese auch in Essig und Salz eingelegt werden. Weiterlesen