Schlagwort: Beinwell

Beinwell – Kühlpack

Bei stumpfen Verletzung wie z.B. Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüssen oder Prellung ist Beinwell das erste Mittel der Wahl (ersetzt natürlich nicht den Arztbesuch!!!). Ein frischer Beinwellbreiumschlag wird in diesem Fall auf die betroffene Körperstelle (auch über Nacht) aufgelegt. Falls keine Wurzeln zur Hand sind, können auch die Blätter aufgelegt werden. Diese sind sehr rau und müssen daher vorher mit einer Flasche oder einem Nudelholz so lange bearbeitet werden, bis der Saft austritt. Weiterlesen

Beinwell – Amulett

Ein Amulett ist ein tragbarer Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen (energetische, sakramentale Wirkung) und vor Schaden schützen soll. (Quelle: Wikipedia)

Der Beinwell ist eine sehr starke Pflanze, im wahrsten Sinne des Wortes, er wurde im Volksmund auch „Knochenheiler“ genannt und auch genau dafür verwendet. Es ist fast unheimlich, aber wenn man die starken Wurzeln zerbricht, hört es sich tatsächlich so an als würde ein Knochen brechen. Die Wurzeln sind zuerst sehr schleimig und lassen sich gut klein schneiden oder raspeln. Nach einigen Tagen werden sie jedoch hart und lassen sich nicht mehr brechen. Früher wurden aus Scheiben der Wurzeln Amulette hergestellt, das habe ich auch ausprobiert. Schaut selbst: Weiterlesen

Frischen Beinwell verwenden!

Bei allen stumpfen Verletzungen könnt ihr sehr gut frische Beinwellwurzeln oder im Sommer auch die Blätter als Umschlage verwenden. Die Blätter sind sehr rau und können mit einem Nudelholz ausgewalkt werden, dann sind sie angenehmer auf der Haut. Die Wurzeln werden im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr ausgegraben. Wenn man die Wurzeln auseinanderbricht, hört es sich tatsächlich so an als würde ein Knochen durchbrechen. Die Wurzeln sind sehr schleimig und schmecken lecker. Probiert sie ruhig mal! Beim Waschen sollte die schwarze Hüllschicht nicht abgemacht werden. Weiterlesen

Beinwell braucht jeder Garten!

Der Beinwell (Symphytum officinale)

Diese Heilpflanze war mir bis letztes Jahr gänzlich unbekannt. Dachte ich zumindest! Erst als ich den lateinischen Namen gelesen habe, wurde mir klar, dass ich in der Vergangenheit Symphytum schon diverse Male bei Sportverletzungen, insbesondere Frakturen, als homöopathisches Mittel eingesetzt habe. Weiterlesen

Färben mit Pflanzen – Ergebnisse

Das Färben mit Pflanzen, Blüten und Wurzeln ist sehr spannend, da es kaum möglich ist das Ergebnis zu reproduzieren. Die Farben werden je nachdem welches Färbegut (Wolle, Baumwolle, Seide, Leinen, Holz) ihr nehmt und wie lange ihr es in der Färbeflotte lasst, immer wieder ein klein wenig anders. Gefärbt habe ich bislang mit Kurkuma (frisch und Pulver), Brennessel (getrocknet), Zwiebelschalen, Erlenzapfen, Weißdornfrüchten (getrocknet), Krapp (Pulver), Granatapfel (Schale), Rotkraut (frisch), Cochenille, Löwenzahnblätter (Pulver), Malve, Beinwellwurzel, Avocado (Schale und Kern). Weiterlesen

Färben mit Pflanzen – Beinwell –

Das Färben mit Pflanzen ist ein sehr altes, aber auch heute noch spannendes Thema. Bevor es im 19. Jahrhundert gelang, Farbstoffe synthetisch herzustellen, spielten pflanzliche Farbstoffe eine wichtige Rolle beim Färben von Geweben. Farbstoffe waren auch ein z.T. sehr wichtiges und kostbares Handelsgut. Im Mittelalter begann man in Europa, Färberpflanzen auf Feldern anzubauen. Die Farbgewinnung und -verarbeitung folgte dabei strengen Regeln, die durch die Handwerkszünfte aufgestellt und kontrolliert wurden. Weiterlesen